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PEREDWISCHNIKI

Können.

Realismus kann auch schön sein!

Stofflichkeit, Licht und Farbigkeit – in einer Präzision, die nur mit akademischer Ausbildung einhergehen kann! Es müssen ja nicht gleich 15 Jahre Studium sein – das ist nicht mehr finanzierbar… Aber offensichtlich war es gut so – auch wenn das Künstlerleben – und dann noch im Zarenrussland – kein Ponyhof war.

Die beiden berühmtesten Bilder von Repin kennt auch der kunstinteressierte Laie. Ich kann aber nur schwärmen von dieser herrlichen „Wanderausstellung“ – voll analog!

Nicht von Ungefähr ist auch der große Erfolg der Gerhard-Richter-Schau in Berlin zu erklären – Kunst kommt nun mal von Können – das geht nur im jahrelangen Naturstudium – ist hartes Handwerk pur…

Wertung ist schwierig und Vergleich sinnlos – das muss jeder selbst beurteilen.  Die Begeisterung darüber sagt aber alles.

„…Ein absoluter Höhepunkt im deutschen Kunstkalender 2012 findet derzeit in Chemnitz statt: die Ausstellung „Die Peredwischniki – Maler des russischen Realismus“. Bis zum 28. Mai werden fast 90 Gemälde von 41 russischen Künstlern, darunter so bedeutende wie Iwan Schischkin, Waldimir Makowski, Iwan Kramskoi, Isaak Lewitan und dem vielleicht bekanntesten IIja Repin präsentiert. Repin ist natürlich mit seinem 1,31 x 2,81 Meter großen Gemälde „Die Wolgatreidler“ vertreten, das von 1870 bis 1873 im Auftrag des Zaren entstand. Beeindruckend und vom Stolz der Protagonisten erzählt das monumentale Gemälde „Die Saporoscher Kosaken schreiben dem türkischen Sultan einen Brief„. Zwölf Jahre Arbeit (1880 – 1891) stecken in dem Bild. Repin gehört zwar nicht zu den Gründern der „Peredwischniki“, der Gesellschaft zur Veranstaltung von Wanderausstellungen, war aber später eines ihrer wichtigsten Mitglieder…“ Quelle: Youtube/Kunstsammlungen Chemnitz

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